Karriere

Karriere bei Onterion: Rollen, Einstieg und Initiativbewerbung

Kleines Team, Besetzung nach Bedarf, Initiativbewerbung als Normalfall: welche Rollenprofile bei uns vorkommen, worauf wir bei Bewerbungen achten und wie der Prozess abläuft.

Wie wir Rollen besetzen

Onterion ist ein kleines Team, und wir besetzen Rollen nach tatsächlichem Bedarf. Das heißt: Es gibt bei uns keine dauerhaft geschalteten Stellenanzeigen, hinter denen kein konkreter Bedarf steht, und keine Bewerbungsprozesse über sechs Stationen. Es heißt aber auch, dass nicht zu jedem Zeitpunkt eine passende Rolle offen ist. Wir sagen das lieber vorher, als Erwartungen zu wecken, die wir nicht bedienen können.

Initiativbewerbungen sind deshalb ausdrücklich erwünscht – sie sind bei uns nicht der Notbehelf, sondern der Normalfall. Wer sich meldet, bekommt eine Rückmeldung, auch wenn gerade nichts passt.

Rollenprofile, die bei uns vorkommen

  • Automatisierung und Integration: Schnittstellen anbinden, Abläufe automatisieren, Datenflüsse robust machen. Der größte Teil der praktischen Projektarbeit.
  • Lösungsberatung: Prozesse beim Kunden aufnehmen, Machbarkeit einschätzen, Anforderungen so formulieren, dass sie umsetzbar sind.
  • Onboarding und Kundenbetreuung: Einführung begleiten, Anwender schulen, Rückfragen aus dem Alltag aufnehmen und weitergeben.
  • Vertrieb und Partnerbetreuung: Erstgespräche führen, Bedarf qualifizieren, Partnerunternehmen begleiten – mit der Fähigkeit, auch abzusagen, wenn etwas nicht passt.
  • Dokumentation und Inhalte: Anleitungen, Schulungsmaterial und Fachbeiträge, die Anwender wirklich lesen können.

Nicht jede dieser Rollen ist zu jedem Zeitpunkt offen. Welche Fähigkeiten in den Projekten konkret gebraucht werden, lässt sich am besten am Beitrag zu KI-Projekten im Mittelstand ablesen.

Was eine gute Initiativbewerbung ausmacht

Was uns tatsächlich weiterhilft, ist überschaubar – und hat wenig mit der Länge des Anschreibens zu tun:

  • Ein konkreter Bezug: Welcher Teil unserer Arbeit interessiert Sie, und warum? Zwei ehrliche Sätze schlagen eine Seite Formulierungen, die auf jedes Unternehmen passen.
  • Etwas Vorzeigbares: Ein Repository, ein dokumentiertes Projekt, ein Prozess, den Sie automatisiert haben, ein Text, den Sie geschrieben haben. Auch klein und unfertig – wir wollen sehen, wie Sie arbeiten, nicht wie Sie sich beschreiben.
  • Eine ehrliche Selbsteinschätzung: Was können Sie sicher, was haben Sie einmal gemacht, was noch nie? Wer das offen sagt, wird bei uns nicht aussortiert – im Gegenteil.
  • Verfügbarkeit und Vorstellung zur Zusammenarbeit: Festanstellung, projektbasiert, Teilzeit? Wann könnten Sie starten?

Was wir nicht brauchen: Motivationsfloskeln, Zertifikatslisten ohne Praxisbezug und Anschreiben, die erkennbar aus einer Vorlage stammen.

Wie der Prozess abläuft

  1. Eingang und Sichtung. Sie schicken uns Ihre Unterlagen über das Bewerbungsformular. Wir sichten und melden uns in der Regel innerhalb weniger Werktage – auch mit einer Absage.
  2. Videocall. Ein Gespräch über Arbeitsweise, Erwartungen und mögliche Aufgaben. Kein Rätselraten, keine Stressfragen.
  3. Kleines gemeinsames Projekt. Wo es sinnvoll ist, starten wir mit einem überschaubaren, vergüteten Arbeitspaket. Das sagt über die Zusammenarbeit mehr aus als jedes weitere Gespräch.
  4. Entscheidung. Passt es für beide Seiten, klären wir Rahmen und Konditionen schriftlich.

Remote-Arbeit und was wir voraussetzen

Wir arbeiten remote-first. Das funktioniert nur mit einer bestimmten Arbeitsweise: proaktiv melden, wenn etwas hakt, statt es auszusitzen. Übergaben so dokumentieren, dass jemand anders weiterarbeiten kann. Aufwände und Machbarkeit ehrlich einschätzen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Und vertraulich mit Kundendaten umgehen. Für einzelne Kundentermine kann Präsenz sinnvoll sein – das klären wir projektweise. Die gegenseitigen Erwartungen im Detail stehen auf der Seite Zusammenarbeit.

Wenn gerade keine Rolle passt

Dann heißt das nicht, dass die Zusammenarbeit ausgeschlossen ist. Viele Wege beginnen bei uns projektbasiert: Ein klar umrissenes Arbeitspaket als KI-Freelancer ist für beide Seiten risikoarm und führt häufiger zu einer längeren Zusammenarbeit als ein klassischer Bewerbungsprozess. Wenn Sie ein eigenes Unternehmen mit eigenen Kunden führen, ist die Rolle als Implementierungspartner der passende Rahmen. Und wenn gerade wirklich nichts passt, halten wir Ihre Unterlagen mit Ihrem Einverständnis vor und melden uns, sobald sich das ändert.

Beschreibung unseres Bewerbungsprozesses; Angaben zu Verfügbarkeit von Rollen ohne Gewähr. Stand: Juli 2026.

Häufige Fragen

Gibt es aktuell offene Stellen?

Wir besetzen Rollen nach Bedarf und halten deshalb keine dauerhaften Ausschreibungen offen. Eine Initiativbewerbung ist bei uns der Normalweg – wir melden uns auch dann zurück, wenn gerade keine passende Rolle frei ist.

Wie schnell bekomme ich eine Rückmeldung?

In der Regel innerhalb weniger Werktage. Auch Absagen sprechen wir aus, statt sie im Postfach verschwinden zu lassen.

Kann ich mich bewerben, ohne KI-Erfahrung zu haben?

Ja, wenn Sie andere relevante Stärken mitbringen – Prozessverständnis, Entwicklungserfahrung, Kundenkontakt oder Branchenwissen. Ein großer Teil unserer Projektarbeit besteht aus Integration, Datenaufbereitung und Kommunikation, nicht aus Modellentwicklung.

Ist die Arbeit vollständig remote?

Überwiegend ja. Für einzelne Kundentermine kann Präsenz sinnvoll sein; das klären wir projektweise und nicht pauschal.

Muss ich in Deutschland ansässig sein?

Für die Zusammenarbeit sind sichere Deutschkenntnisse wichtig, weil Kundengespräche und Dokumentation auf Deutsch stattfinden. Rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen bei einem Sitz im Ausland klären wir im Einzelfall.

Klingt nach Ihrem Profil?

Stellen Sie sich kurz vor – wir melden uns auch dann, wenn gerade kein Projekt passt.

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